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    <title>Bitte nicht lesen : Rubrik:Reise</title>
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    <dc:publisher>DrYes</dc:publisher>
    <dc:creator>DrYes</dc:creator>
    <dc:date>2007-08-31T10:12:10Z</dc:date>
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    <title>Bitte nicht lesen</title>
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    <title>Die London-Fotos und -Videos sind eingefügt</title>
    <link>http://dryes.twoday.net/stories/4212846/</link>
    <description>Alle drei Teile meines London-Reiseberichts sind jetzt komplett mit Fotos und, soweit vorhanden, kurzen Videoclips versehen:

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories/4199145/&quot;&gt;Samstag&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories/4201710/&quot;&gt;Sonntag&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories/4212115/&quot;&gt;Montag&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>DrYes</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/topics/Reise&quot;&gt;Reise&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 DrYes</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-30T09:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dryes.twoday.net/stories/4212115/">
    <title>Ein Montag in London (Notting Hill Carnival, Teil 2 / Völkerverständigung in der...</title>
    <link>http://dryes.twoday.net/stories/4212115/</link>
    <description>Jetzt, da der Alltag mich zurück hat, komme ich endlich dazu, die ausstehenden Infos zum Montag des Notting Hill Carnival in London zu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Carnival-Taenzerinnen-in-Bayswater.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Vor dem Notting Hill Carnival: Tänzerinnen im benachbarten Stadtteil Bayswater&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Vor dem Notting Hill Carnival: Tänzerinnen im benachbarten Stadtteil Bayswater&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Carnival-Taenzerinnen-in-Bayswater.jpg&apos;,225,300);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Carnival-Taenzerinnen-in-Bayswater_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der Montag fing schon mal gut an. Ein paar Schritte von meinem Hotel entfernt bekam ich einen ersten Vorgeschmack auf den Karnevalsumzug: Zwei Tänzerinnen standen in voller Carnival-Montur vor einem Kiosk und warteten auf eine Kollegin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Selbstbedienungskasse-bei-Tesco.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Selbstbedienungskasse der britischen Supermarktkette Tesco&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Selbstbedienungskasse der britischen Supermarktkette Tesco&quot; width=&quot;69&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Selbstbedienungskasse-bei-Tesco.jpg&apos;,208,300);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Selbstbedienungskasse-bei-Tesco_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Dieses Bild aus einer Filiale der Supermarktkette Tesco, die ca. zwei Kilometer vom Ort des Geschehens entfernt ist, gibt einen kleinen Eindruck davon, wie sehr auch die Wirtschaft in umliegenden Stadtteilen vom Carnival profitiert - und wie im Dienste der Volksgesundheit ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit garantiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Biervorraete-fuer-den-Notting-Hill-Carnival.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Biervorräte für den Notting Hill Carnival bei Tesco&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Biervorräte für den Notting Hill Carnival bei Tesco&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Biervorraete-fuer-den-Notting-Hill-Carnival.jpg&apos;,300,225);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Biervorraete-fuer-den-Notting-Hill-Carnival_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Vielleicht lebe ich ja hinterm Mond, oder ich kenne ausgerechnet nur die deutschen Städte, in denen es diese Innovation noch nicht gibt: Aber ich habe in besagtem Tesco mein Festival-Bier zum ersten Mal an einer Selbstbedienungskasse bezahlt. Produkt einscannen, auf eine Waage stellen, bezahlen, fertig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Notting Hill Carnival kann ich nicht viel berichten, was ich nicht schon in meinem Beitrag über den Sonntag erzählt habe. Auch wenn ich mich wiederhole: Ich war komplett begeistert! Ich hatte mir einen Platz ausgeguckt, von dem aus ich freien Blick auf die Parade hat (und, eine Seltenheit!, in dessen Nähe sich Toiletten befanden, die nicht vollkommen überfüllt waren). Ich habe extra auf die Uhr geschaut, um den Augenblick zu &quot;konservieren&quot;: Um 16.50 Uhr war es, da hatte ich einen Glücksmoment, wie man (bzw. der Herr Dr.) ihn selten erlebt. Alles war genauso, wie ich es liebe (und das auch noch gleichzeitig an einem Fleck) - tolle Musik, mitreißende TänzerInnen, leckeres Essen, harmonische Stimmung. Perfekt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Video gibt nur einen kleinen Eindruck wieder:&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/ricmlgAQYyM&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/ricmlgAQYyM&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
(Kamera, Ton und Schnitt: DrYes ;-) / Lustigerweise ist das Video heute in der Top 100 der meistabgerufenen Videos in der YouTube-Kategorie &quot;Travel &amp; Places&quot; - gut, dazu haben 79 Abrufe gereicht, aber macht ja nix. ;-) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach neun Stunden Dauerbedröhnung machte ich mich groggy, aber glücklich um 21 Uhr auf den Heimweg (vorbei an der Portobello Road, die sich in zwei Tagen von einer schnieken Einkaufsstraße in eine Müllhalde verwandelt hatte)  - und stieß kurz vorm Hotel auf den allerletzten Teil des Zugs, den ich bisher noch nicht gesehen hatte. Ein schöner Abschluss!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich am Dienstag um fünf Uhr morgens aufstehen musste, nahm ich mir vor, wirklich nur ganz kurz in der Hotelbar zu verweilen. Dort wartete auf mich erst mal eine mitternächtliche Überraschung: Der Barkeeper, ein ältere Asiate, konnte sprechen! Nachdem er an den Abenden zuvor nur den Rechnungsbetrag über die Lippen bekam, lieferte er sich mit einem Atheisten aus Sheffield eine lange Debatte über die Existenz Gottes. Wofür Mitternacht in der Hotelbar natürlich die perfekte Zeit und der perfekte Ort sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kam wirklich Leben in die Bude. Zwei Pärchen betraten die Bar, mit Liegestühlen der mexikanischen Biermarke Corona unterm Arm, und mit diversen anderen sperrigen Corona-Artikeln. Sie stammten auch aus Sheffield, was natürlich in einer lautstarken Verbrüderung mit dem Atheisten an der Theke resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Corona bei Promotion-Aktionen ab und zu kleinere Corona-Souvenire verschenkt, fragte ich die Vier, wie viele Coronas sie denn trinken mussten, um diese großen Artikel abzustauben. &quot;Kein einziges!&quot;, war die Antwort. &quot;Wir haben dem Kollegen, der den Abbau des Corona-Stands bewachte, einfach zehn Pfund gegeben.&quot; Auch eine Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Sitznachbar und Hauptgesprächspartner, Tischler Duncan, stellte mir ohne große Nachfrage einen weiteren Pint Guinness hin, den ich im Interesse der Völkerverständigung trotz meiner guten Vorsätze ohne große Proteste akzeptierte. Duncan präsentierte mir unter anderem die These, dass das englische und das deutsche Volk auch historisch gesehen besonders enge Seelenverwandte seien, weil beide sich gern besaufen würden. Wir kamen überein, dass diese Tatsache von kleingeistigen Geschichtsbuchschreibern bisher sträflich unterdrückt wurde. Irgendwann riss ich mich los, aber vorher tauschte ich mit Duncans Frau Clare E-Mail-Adressen aus. Wenn mich mein Schicksal in Zukunft jemals wieder nach Sheffield verschlagen sollte, ist jetzt laut Clare ein Gästezimmer für mich frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fernsehjunkie in mir musste natürlich in der letzten Londoner Nacht auch noch kurz zappen - und stieß dabei um 1.45 Uhr auf die britische Version der Late-Night-Sendung von &quot;Big Brother&quot;. Eine Warntafel wies sensible Gemüter darauf hin: &quot;Diese Sendung kann Nacktheit und anstößige Sprache beinhalten .&quot; Das stimmte auch, allerdings mit Einschränkungen: Die &quot;anstößige Sprache&quot; kam häufig vor. Allerdings bekam man sie nur mit, wenn man Lippen lesen konnte. Sie wurde nämlich ausgeblendet, wodurch Nichteingeweihte über weite Teile der Sendung eine Tonstörung vermuten dürften. Nacktheit gab&apos;s auch, allerdings musste man sie sich denken - im Gegensatz zur deutschen BB-Version befanden sich selbst in der britischen Late-Night-Sendung Milchglasscheiben zwischen Duschendem und Zuschauer. (Was mich als Nicht-Voyeur eher freut als stört, allerdings ist die Warntafel dadurch eher als &quot;irreführende Werbung&quot; zu betrachten.) Ansonsten sah man noch per Nachtsicht-Kamera viele Minuten lang einfach nur schlafende BB-Insaßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine noch schlimmere Zeitverschwendung als die deutsche &quot;Big Brother&quot;-Sendung. (Kaum zu glauben, aber wahr.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/London-Tube.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Die Londoner U-Bahn (Circle Line) um halb sechs Uhr morgen&quot; height=&quot;74&quot; alt=&quot;Die Londoner U-Bahn (Circle Line) um halb sechs Uhr morgen&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/London-Tube.jpg&apos;,300,221);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/London-Tube_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Obwohl der Kollege an der Hotel-Rezeption meinen Weckruf um fünf Uhr verpennte, verschlief ich nicht. Und hatte so zum ersten Mal das Vergnügen, einen komplett leeren Londoner U-Bahn-Wagen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mehr vom Carnival sehen möchte, dem lege ich die folgenden Blogs ans Herz: &lt;a href=&quot;http://jonnyengland.wordpress.com/2007/08/27/the-carnival/&quot;&gt;Jonny Goes to England&lt;/a&gt; (für Fotos) und &lt;a href=&quot;http://jacquesinlondon.wordpress.com/2007/08/27/notting-hill-carneval-2007/&quot;&gt;Jacques in London&lt;/a&gt; (für Videos).

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Zum &lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories/4199145/&quot;&gt;Samstag in London&lt;/a&gt; (Borough Market / Brixton / Southall)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zum &lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories/4201710/&quot;&gt;Sonntag in London&lt;/a&gt; (Speakers Corner / Notting Hill Carnival)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>DrYes</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/topics/Reise&quot;&gt;Reise&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 DrYes</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-29T23:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dryes.twoday.net/stories/4204200/">
    <title>Ein Montag in London (noch kein Reisebericht)</title>
    <link>http://dryes.twoday.net/stories/4204200/</link>
    <description>Über den heutigen Tag kann ich (noch) nicht viel schreiben. Es war der Haupttag des Notting Hill Carnival; ohne Verschnaufpausen in Bahnen, Bussen und Bars, in denen ich wie gestern und vorgestern mein Tagebuch hätte aktualisieren können. Direkt am Ort des Geschehens zu schreiben, ging auch nicht nicht, denn eine Hand hielt das gekühlte Erfrischungsgetränk meiner Wahl, die andere die Kamera. Daher gibt&apos;s erst morgen mehr - für heute nur eine Bilanz, die aus drei Worten besteht: Es war toll! ;-)</description>
    <dc:creator>DrYes</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/topics/Reise&quot;&gt;Reise&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 DrYes</dc:rights>
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  </item>
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    <title>Fotos habe ich noch nicht geschafft ...</title>
    <link>http://dryes.twoday.net/stories/4202148/</link>
    <description>... dafür habe ich beim Warten darauf, dass die Parade hier vorbeizieht, schon mal ein paar Videos von &lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories//&quot;&gt;gestern&lt;/a&gt; hochgeladen.</description>
    <dc:creator>DrYes</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/topics/Reise&quot;&gt;Reise&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 DrYes</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-27T10:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dryes.twoday.net/stories/4201710/">
    <title>Ein Sonntag in London (Speakers Corner / Notting Hill Carnival)</title>
    <link>http://dryes.twoday.net/stories/4201710/</link>
    <description>Immer, wenn ich Sonntags in London bin, schaue ich zumindest für eine kurze Stippvisite an der Speakers Corner im Hyde Park vorbei. Von Standleitern herab buhlen mehr oder weniger begabte Rhetoriker ums Publikum: Eiferer jeder religiösen Geschmacksrichtung, Verschwörungstheoretiker und Männer, die laut eigenem Bekunden &quot;alles wissen&quot; und daher alle erdenklichen Fragen zu beantworten bereit sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Speaker sind jeden Sonntag da - auch mein Lieblingsredner, ein Afrobrite mit lustiger Verkleidung, der das alles nicht ernst nimmt und sich statt eines monotematischen Vortrages lieber von den verbalen Bällen inspirieren lässt, die ihm von seinen Zuhörern zugeworfen werden. Ich halte ein kurzes Schwätzchen mit ihm und erfahre, dass er A) mal obdachlos war, B) nur für die Speakers Corner lebt und C) eine Website namens &lt;a href=&quot;http://www.terminator24.supanet.com&quot;&gt;www.terminator24.supanet.com&lt;/a&gt; hat, auf der er etwas ernsthafter sein könne.&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/hWMBlf278b0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/hWMBlf278b0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere &quot;alte Bekannte&quot; ist Diana (wie jemand aus dem Publikum sie begrüßt). Die weißhaarige Lady sieht harmlos aus - bis sie den Mund öffnet. Sie begrüßt die Umstehenden mit den wütend herausgebrüllten Worten, wir seien alle unmoralische Dummköpfe.&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt; &lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/XvgJa02pCL8&quot;&gt; &lt;/param&gt; &lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/XvgJa02pCL8&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt; &lt;/embed&gt; &lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Speakers-Corner.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Muslim preacher at Speakers Corner in Hyde Park (London/England)&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Muslim preacher at Speakers Corner in Hyde Park (London/England)&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Speakers-Corner.jpg&apos;,225,300);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Speakers-Corner_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Ich bekomme nicht mehr mit, was diesmal genau ihr Punkt ist (es geht um irgendwas mit Gott), denn von nebenan ertönt Gebrüll. Ein islamischer Prediger aus New York City, warum er seinem achtjährigem Sohn das Schießen beibringt, und streitet sich mit seinem Publikum. Drei englische Glatzköpfe, die umherlaufen, um möglichst viele Redner zu ärgern, brüllen zurück.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Strassenparty-auf-dem-Notting-Hill-Carnival.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Die Sonntags-Parade auf dem Notting Hill Carnival 2007&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Die Sonntags-Parade auf dem Notting Hill Carnival 2007&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Strassenparty-auf-dem-Notting-Hill-Carnival.jpg&apos;,300,225);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Strassenparty-auf-dem-Notting-Hill-Carnival_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Es ist Zeit, in den Bus gen Notting Hill zu hüpfen. &quot;Endhaltestelle für Jamaica und Trinidad&quot;, meint der Busfahrer, als wir da sind. Und sagt damit schon alles: Ziel ist der Notting Hill Carnival, eine karibische Festivität, die an zwei Tagen rund eine Million Gäste in den sonst eher ruhigen Stadtteil lockt. Der steht heute und morgen ganz im Zeichen des Karnevals - über ganz Notting Hill verteilt, beschallen rund 40 Soundsystems (Open-Air-Discos) mit Batterien von Riesenboxen ganze Straßenblöcke mit Reggae, Soca, Dancehall, R&amp;B, Salsa und anderem Tanzbarem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Jerk-Chicken1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Jerk Chicken auf dem Notting Hill Carnival in London/England&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Jerk Chicken auf dem Notting Hill Carnival in London/England&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Jerk-Chicken1.jpg&apos;,300,225);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Jerk-Chicken1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Zwischen den Soundsystems steigen überall im Viertel Rauchschwaden auf. Die riechen aber größtenteils nicht nach Gras, sondern nach Holzkohle. Denn die populärste Speise der Carnivalisten ist Jerk Chicken; Hühnchen, das in einer scharfen Marinade eingelegt und dann in einer halbierten, zuklappbaren Metalltrommel mit einer bestimmten Holzkohlensorte gegrillt und geräuchert wird. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Jerk-Chicken.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Jerk Chicken auf dem Notting Hill Carnival in London/England&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Jerk Chicken auf dem Notting Hill Carnival in London/England&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Jerk-Chicken.jpg&apos;,300,225);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Jerk-Chicken_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Das ergibt einen scharf-rauchigen Geschmack, den viele Restaurants nicht so gut hinbekommen als die schätzungsweise mehreren hundert Jerk-Stände, die über ganz Notting Hill verteilt sind. Wer will, kriegt natürlich auch andere karibische und afrikanische Leckereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Children&apos;s Day beim Carnival - das heißt, der Umzug ist kürzer als am Montag, damit auch kleine Kinder die ganze Strecke ohne Probleme mitlaufen können. Publikumsmagneten sind die rollenden Soundsystems, die so laut sind, dass jeder Basston wie ein Schlag in die Magengrube wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt; &lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/EWa4eQdUzQY&quot;&gt; &lt;/param&gt; &lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/EWa4eQdUzQY&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt; &lt;/embed&gt; &lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Red-Stripe.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Das jamaikanische Red-Stripe-Bier auf dem Notting Hill Carnival&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Das jamaikanische Red-Stripe-Bier auf dem Notting Hill Carnival&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Red-Stripe.jpg&apos;,300,225);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Red-Stripe_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Was die Auswahl eines Termins für ihren Karneval anbetrifft, sind die Engländer meiner bescheidenen Meinung nach schlauer als die Deutschen. Im T-Shirt kann man besser tanzen als im Wintermantel, und das Bier schmeckt besser, wenn einem nicht die Finger an Glas oder Dose festfrieren. Das &quot;Standardbier&quot; beim Notting Hill Carnival ist übrigens Red Stripe, ein süffiges Lager aus Jamaika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht liegt&apos;s an den sommerlichen Temperaturen und der schicken Umgebung: Trotz der bunt zusammengewürfelten Menschmengen und der Massen von Alkohol ist der Notting Hill Carnival das friedlichste, harmonischste Fest dieser Art, das ich je erlebt habe.&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/cO2l2WIb364&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/cO2l2WIb364&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in London abends nichts los war, was mich interessierte, zog es mich wieder nach Southall - Essen und Kino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern wollte der Herr Doktor, der sonst kaum etwas mehr hasst, als zu Fuß zu gehen, von der Paddington Station zum Hotel laufen. Heute musste er es. Denn in der Millionenmetropole London stellen manche wichtigen U-Bahn-Linien ihren Betrieb schon vor Mitternacht ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hotelbar baggert ein amerikanischer Traktorenverkäufer gerade zwei Bremer Touristinnen an, die sich aber gerade zu seinem Leidwesen ins Zimmer verziehen. Mache ich auch gleich.

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Zum &lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories/4212115/&quot;&gt;Montag in London&lt;/a&gt; (Notting Hill Festival, Tag 2)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zum &lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories/4199145/&quot;&gt;Samstag in London&lt;/a&gt; (Borough Market / Brixton / Southall)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>DrYes</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/topics/Reise&quot;&gt;Reise&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 DrYes</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-26T23:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dryes.twoday.net/stories/4199145/">
    <title>Ein Samstag in London (Borough Market / Brixton / Southall)</title>
    <link>http://dryes.twoday.net/stories/4199145/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Tower-Bridge.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Tower Bridge in London/England&quot; height=&quot;81&quot; alt=&quot;Tower Bridge in London/England&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Tower-Bridge.jpg&apos;,300,243);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Tower-Bridge_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Darüber, dass ich den eigentlich gebuchten Billigflug verpennt habe, weil ich dachte, mit einer Stunde Schlaf auszukommen, breiten wir lieber den Mantel des Schweigens. Jetzt sitze ich an Bord eines British-Airways-Fliegers, konnte drei Stunden statt einer schlafen  und werde wenigstens ordentlich bewirtet. (Dachte ich - s. u.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher: Fragen über Fragen. Etwa: Warum dämmert Leuten, die stundenlang in der Schlange vor der Sicherheitskontrolle stehen und anderen beim Gürtelaufschnallen, Schlüsselbundablegen und Jackeausziehen zuschauen, erst genau in dem Moment, an dem sie selbst dran sind, dass sie mit Gürtel, Schlüsselbund und Jacke nicht durchgelassen werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder: Worin liegt der Sinn, im Flugzeug die Rücklehne zurückzuklappen, wenn das jeder tut und alle dadurch nur unbequemer sitzen, anstatt mehr Platz zu haben? Da lobe ich mir Ryanair, denn deren Sitze lassen sich nicht zurückklappen. Geht doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und: Warum zum Teufel geht mir gerade heute &quot;London Bridge&quot; von Fergie nicht aus dem Kopf? Ich seh sie doch gleich (die Brücke, nicht Fergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuguter Letzt, aus aktuellem Anlass: Warum besorgen sich Leute, die wissen, dass sie eine so schwache Blase haben, dass sie während eines einstündigen Flugs zweimal aufs Klo müssen, nicht selbst einen Gangplatz, anstatt ihre Ale- und Lager-Bäuche ständig an ihrem bloggenden Nebenmann vorbeizuzwängen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man weiß es nicht - und will&apos;s vielleicht auch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/BritishAirways.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Bordverpflegung bei British Airways&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;Bordverpflegung bei British Airways&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/BritishAirways.jpg&apos;,300,201);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/BritishAirways_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Bewirtung an Bord? Pustekuchen! Die Saftschubse mit dem schönen Namen Bronwyn schmeißt mir lediglich eine Tüte Vogelfutter auf den Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tipp 1:&lt;/b&gt; Wenn man in Heathrow ankommt und sich keine Oyster Card kaufen will (siehe Tipp 2), sollte man sich die U-Bahn-Fahrkarte schon am Automaten in der Gepäckausgabe kaufen. Dort sind die Schlangen kürzer als an der U-Bahn-Station.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Oyster-Card.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Oyster Card für U-Bahnen und Busse in London&quot; height=&quot;40&quot; alt=&quot;Oyster Card für U-Bahnen und Busse in London&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Oyster-Card.jpg&apos;,300,120);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Oyster-Card_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Tipp 2:&lt;/b&gt; Wenn man viel mit Öffis unterwegs zu sein gedenkt, sollte man sich eine Oyster Card kaufen  eine Pre-paid-Karte für Bus und U-Bahn. Die Fahrten sind damit stark ermäßigt (z. B. £1,50 statt £4), und man zahlt nie mehr als mit einer Tageskarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Time-Out-Magazine.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Londoner Stadtmagazin Time Out&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Londoner Stadtmagazin Time Out&quot; width=&quot;73&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Time-Out-Magazine.jpg&apos;,219,300);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Time-Out-Magazine_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Tipp 3:&lt;/b&gt; Am Flughafen als erstes das Stadtmagazin Time Out kaufen. Unverzichtbar! Neben umfassenden Veranstaltungstipps enthält es oft Discount-Coupons für Restaurants und die Flughafenzüge von und nach Stansted und Gatwick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Hotel-Blakemore.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Einzelzimmer im Hotel Blakemore, Bayswater, London&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Einzelzimmer im Hotel Blakemore, Bayswater, London&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Hotel-Blakemore.jpg&apos;,300,225);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Hotel-Blakemore_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Das Hotelzimmer ist okay, für umgerechnet 60 Euro ist es in London ein Schnäppchen. Ich bin wie immer in Bayswater, einer netten Multikultigegend nördlich des Hyde Parks mit vielen preisgünstigen Unterkünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich merke, dass ich nicht mehr in Deutschland bin: Muss den Bus nehmen, weil die U-Bahn-Station, an de ich umsteigen wollte, wegen eines Polizeieinsatzes gesperrt ist. Der erste Busfahrer lässt mich an der Ampel aussteigen, damit ich nicht so weit zur Haltestelle des Verbindungsbusses laufen muss. Der zweite Fahrer hält für mich an, obwohl er schon losgefahren war. Very charming indeed!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Kaese.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Käse auf dem Borough Market in London/England&quot; height=&quot;86&quot; alt=&quot;Käse auf dem Borough Market in London/England&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Kaese.jpg&apos;,300,257);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Kaese_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Erster Stopp ist der Borough Market, ein Mekka für Feinschmecker, in dem es auch viele Bioprodukte gibt. Einiges kann man probieren: lecker Käse, Marmelade aus roten Zwiebeln oder aus Aprikosen und Ingwer, Vollkornnusskuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Beer-Wharf.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Brauhaus Beer Wharf nahe dem Borough Market&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Brauhaus Beer Wharf nahe dem Borough Market&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Beer-Wharf.jpg&apos;,300,225);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Beer-Wharf_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Ich kehre in der Fusebox ein, einem sehr empfehlenswerten Imbiss, in dem es täglich wechselnde asiatische Snacks (ich hatte scharfe thailändische Mini-Fischfrikadellen) und Speisen gibt. Danach auf ein schnelles Helles im Brauhaus Beer Wharf, da lustigerweise auch englisches Kölsch anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Brixton-Market.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Brixton Market in London/England&quot; height=&quot;73&quot; alt=&quot;Brixton Market in London/England&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Brixton-Market.jpg&apos;,300,220);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Brixton-Market_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Weiter geht&apos;s zum Brixton Market, der vor allem von karibischstämmigen Londonern frequentiert wird. Ein Gefühl wie auf Jamaika, überall hämmern Reggae-Beats aus rappeligen Boxen. Jede Menge frischer Fisch,  Fleischereien bieten Suppenhühner (drei für £5), Kuh-, Schweine- und Ziegenfüße feil. Ich stocke meine Sammlung von karibischen Pfeffersaucen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Southall-Station.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Bahnhof in Southall/Middlesex&quot; height=&quot;31&quot; alt=&quot;Bahnhof in Southall/Middlesex&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Southall-Station.jpg&apos;,300,94);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Southall-Station_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Von Jamaika nach Indien; genauer gesagt, nach Southall in Middlesex, etwa 15 Minuten von London (Richtung Heathrow). Schon der Willkommensgruß am Bahnhof ist zweisprachig - Englisch und Hindi. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Glassy-Junction.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Schild am indischen Pub Glassy Junction in Southall/Middlesex&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Schild am indischen Pub Glassy Junction in Southall/Middlesex&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Glassy-Junction.jpg&apos;,300,225);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Glassy-Junction_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Das Städtchen hat den Spitznamen Little India, und so sieht man auf dem Weg zum Southall Broadway einen legendären Pub namens Glassy Junction, an dessen Fassade ein Schild stolz verkündet, dies sei der erste Pub im Vereinigsten Königreich, der Rupien als Zahlungsmittel akzeptiere. Innen drin ist es eigentlich ein ganz normaler Pub, es gibt allerdings indisches Bier vom Fass, statt Fußball zeigt der Großbildschirm gern schon mal Bollywood-Videos, und auf der Speisekarte stehen indische Spezialitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Straßen von Southall läuft die indische Version von Brixton. Überall liegt der wunderbare Duft indischer Gewürze in der Luft, aus den CD-Läden und den vorbeifahrenden Autos stampfen Bhangra- und Bollywood-Rhythmen, und in den Schaufenstern der Modeläden setzen Saris bunte Farbtupfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/New-Asian-Tandoori-Centre.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Indisches Restaurant in Southall/Middlesex&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Indisches Restaurant in Southall/Middlesex&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/New-Asian-Tandoori-Centre.jpg&apos;,225,300);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/New-Asian-Tandoori-Centre_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Ich suche das New Asian Tandoori Centre (Roxy), eine Gaststube, von wecher der Time-Out-Restaurantführer schon seit Jahren schwärmt. Ich bestelle einen gemischten Grillteller mit mariniertem Fleisch und Fisch, der so riesig ist, dass ich damit als Teilzeitvegetarier meinen gesamten Fleischbedarf für die nächsten zehn Jahre gedeckt habe. War simpel, aber gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben mir sitzt ein lärmender Indobrite, der - wie er mir ungefragt mitteilt - gerade nach vielen Jahren in den USA nach London zurückgekehrt ist, wo er jet mit breit geknödeltem Ami-Akzent das ganze Restaurant beschallt. Sein verhärmtes, still leidend dasitzendes Gegenüber hat nur drei Minuten Ruhe, als sich der Lautsprecher zum Rauchen vor die Tür verzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten läuft auch hier eine Serviceoffensive: Alle fünf Minuten schaut ein Kellner vorbei und fragt, ob alles recht ist, und ob ich noch Wünsche habe. Am Ende kommt auch noch der Chef auf ein kleines Pläuschchen an meinen Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Himalaya-Palace.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Bollywood-Kino Himalaya Palace in Southall/Middlesex&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Bollywood-Kino Himalaya Palace in Southall/Middlesex&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/DrYes/images/Himalaya-Palace.jpg&apos;,300,225);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Himalaya-Palace_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Spontan beschließe ich, den Samstagabend in einem Kino zu verbringen, das ich bei den früheren Southall-Besuchen immer nur von außen bewundert habe: ein Lichtspielhaus mit dem schönen Namen Himalaya Palace, in dessen drei Sälen ausschließlich Bollywood-Filme laufen. Und zwar auf Hindi, mit englischen Untertiteln, so wie es sich gehört. Zwei Filme kommen zeitlich in Frage - den einen (den aktuellen Shahrukh-Khan-Film Chak De! India) habe ich gestern gerade auf DVD gekauft, also bleibt &quot;Heyy Babyy&quot;, eine indisch-irre Mischung aus Liebesdrama und klamottiger Komödie. Etwas zäh, aber die Gesangs- und Tanzszenen sind toll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hätte gut in diesen Reisebericht gepasst, wenn ich hätte schreiben können, dass ich &quot;Allein unter Indern&quot; war. Aber dem ist nicht so. In der Pause (Bollywood-Filme haben immer Überlänge und dementsprechend oft eine Pinkel- und Popcorn-Pause) höre ich Wortfetzen, die merkwürdig vertraut klingen - gibt es unter den vielen indischen Sprachen etwa eine, die mit der deutschen Sprache verwandt ist? Nein, es ist eine Gruppe von Deutsch-Indern, die ebenfalls im Urlaub gen Little India gepilgert und ihrerseits überrascht sind, plötzlich auf Deutsch angequatscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein letztes Cobra-Fassbier im Glassy Junction, dann ist der Indien-Urlaub zuende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tippe diese Zeilen beim mitternächtlichen Dunkelbier auf der Hotelterrasse, während sich neben mir drei deutsche Lehrer gegenseitig vom deutschen Schulalltag vorjammern. Egal, das Bier schmeckt, die Londoner Sommernacht ist lau, und morgen ist Karneval.

&lt;ul&gt; 
&lt;li&gt;Zum &lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories/4212115/&quot;&gt;Montag in London&lt;/a&gt; (Notting Hill Carnival, Tag 2)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zum &lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories/4201710/&quot;&gt;Sonntag in London&lt;/a&gt; (Speakers Corner / Notting Hill Carnival)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>DrYes</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/topics/Reise&quot;&gt;Reise&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 DrYes</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-25T23:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dryes.twoday.net/stories/4127495/">
    <title>Venedig ist kein stinkendes Drecksloch (Tag 3)</title>
    <link>http://dryes.twoday.net/stories/4127495/</link>
    <description>&lt;b&gt;Mittwoch (heute)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wache um acht Uhr auf und beschließe, entgegen dem ursprünglichen Plan doch noch mal kurz nach Venedig zu düsen. Ziel ist der Rialto-Markt, wo ich von den  appetitlich drapierten Fischen, Meeres- und anderen Früchten Abschied nehme. Ein letzter Abstecher ins Do Mori, für ein paar Snacks und einen letzten venezianischen Weißwein - ist man bei drei Besuchen in zwei Tagen eigentlich schon Stammgast? &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Rialto-Markt in Venedig&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;Rialto-Markt in Venedig&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_10.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Rialto-Markt in Venedig&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;Rialto-Markt in Venedig&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_11.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile wird die Zeit knapp. Sehr knapp. Auf dem Vaporetto gen Piazzale Roma male ich mir aus, wie ich meinen Billigflug verpasse und mir für den Gegenwert meines gesamten bisherigen Trips (inklusive Getränkerechnungen) ein Linienticket nachkaufen muss.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Canale Grande in Venedig&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;Canale Grande in Venedig&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_12.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ankunft an der Piazzale Roma, eine Stunde vor meinem Abflug. Ich hetze zum Busbahnhof und glaube auf den Wegweiserschildern den Abfahrtsort der Flughafenbusse zu erkennen. Renne hin, sehe aber keinen passenden Bus. Da fährt einer mit der Aufschrift &quot;Aeroporte&quot; an mir vorbei. Ich flitze ihm hinterher, kriege ihn noch. Frage sicherheitshalber, ob es sich beim Aeroporte auch um Marco Polo handle. Freue mich über die Bestätigung und steige ein. Puh! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch eine kühle Dose Ösi-Bier übrig, die weg muss. Flüssigkeiten sind an Bord des Fliegers verboten! Komme mir etwas asig vor, aber das Vormittagsbier schmeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langen Schlangen an der Sicherheitskontrolle schocken mich eine Sekunde lang, werden aber kompetent und schnell abgewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab&apos;s geschafft - diese Zeilen schreibe ich bei Riesling und Gin-Tonic auf dem Heimflug. Zwischendurch tausche ich mit einem netten Schulpsychologen aus dem US-Bundesstaat Wisconsin, der neben mir sitzt, Tipps in Sachen Reisewebsites und Bildbearbeitungsprogramme aus. (Ein Hoch auf TUIfly! Ohne deren Web-Check-in, durch das ich meine Bordkarte inklusive Platzreservierung schon im Hotel ausdrucken konnte, wäre der Rückflug nicht so entspannt verlaufen )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag: Deutschland hat mich definitiv wieder. Das ist im Ankunftsbereich des Flughafens nicht zu überhören. Ein entnervter Jungpapi brüllt seine Kinder an, die das unentschuldbare Verbrechen begangen haben, einander zu schubsen: &quot;MIR IST EGAL, WER HIER ZUSCHAUT! WENN  IHR DAS NOCH MAL MACHT, HAUE ICH EUCH EINE REIN!&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade, dass der Schulpsychologe verschollen ist. Ich bin allein mit meiner Freude darüber, wieder vertraute Heimatklänge zu hören. ;-(&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories/4127491/&quot;&gt;Zurück  zu Teil 2 (Dienstag)&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>DrYes</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/topics/Reise&quot;&gt;Reise&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 DrYes</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-01T14:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dryes.twoday.net/stories/4127491/">
    <title>Venedig ist kein stinkendes Drecksloch (Tag 2)</title>
    <link>http://dryes.twoday.net/stories/4127491/</link>
    <description>&lt;b&gt;Dienstag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Kann man zum Frühstück Wein trinken?&quot;, ist angesichts der vielen vortrefflichen Sauvignon Blancs des Vortags der erste Gedanke, bevor ich im Hotelzimmer die Augen öffne. Dann trifft mein Blick das halb ausgetrunkene österreichische Gutenacht-Dosenbier aus dem Supermarkt von Lido; und ich nehme mir vor, erst mal ein paar Stunden zu pausieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsli und Kaffee gibt&apos;s nicht wie im Februar 2006 im langweiligen Frühstücksraum, sondern - yippieh! - im Hotelgarten. Großartig! Einen solch schönen Start in den Tag (außerhalb eines Bettes) habe ich schon lang nicht mehr erlebt. Das Wetter ist super, der Sturm über Nacht verflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Tagesplan kann ich dem hilfreichen Herrn an der Rezeption mit ein paar simplen Wörtern mitteilen: &quot;Bike and beach, per favore!&quot; Mit dem Mietrad radele ich zum Sandstrand, wo mir zusammen mit anderen Hotelgästen unser eigenes Strandhäuschen mit Liegestühlen und Bräunungspritsche zur Verfügung steht. Absolut perfekt - einen solch komfortablen Badeurlaub habe ich bisher noch nicht erlebt. Und das jetzt ausgerechnet in Venedig; der Stadt, die ich eigentlich hassen wollte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim ersten Badetrip um 10.30 Uhr ist der Strand zudem fast menschenleer. Beim zweiten Besuch um 16.30 Uhr ist mehr los - aber durch die Aufteilung auf die individuellen Cabanas sehr entspannt. Keine Deutschen, die sich um sechs Uhr morgens per Handtuchauflegen die besten Liegeplätze sichern ...&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Strand in Lido (Venedig)&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;Strand in Lido (Venedig)&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_07.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Zwischen dem Planschen bin ich quer durch Lido geradelt - unter anderem auf einer Promenade, die auf einer Art Deich kilometerweit im Süden der Insel verläuft. Offenbar ein Eldorado für Individualisten, die sich fürs Sonnenbad lieber allein  auf Felsblöcken niederlassen, als am Sandstrand die Gegenwart anderer ertragen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Lido (Venedig)&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;Lido (Venedig)&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_08.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Malamocco (Lido, Venedig)&quot; height=&quot;216&quot; alt=&quot;Malamocco (Lido, Venedig)&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_15.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Bike- &amp; Beach-Programm führt mich mein Schicksal am Abend wieder per Vaporetto nach Venedig, zu Do Mori.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Welt: In der verranzten Kaschemme treffe ich diesmal einen Ex-Top-Boss der deutschen Unterhaltungsindustrie, der mit seiner süßen kleinen Tochter unterwegs war und den kennenzulernen ich schon mal in einem früheren Leben das (Miss-)Vergnügen hatte. Im damaligen Meeting wollte/musste er  das arrogante Arschloch geben. Im Do Mori grantelt er nur: &quot;Der Laden ist ziemlich heruntergekommen, war früher mal besser!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, meine Tapas und meine Weine munden auch diesmal vortrefflich. Ich ziehe dann noch zu einem Fischrestaurant in der Nähe um, wo ich ein nettes australisches Pärchen kennenlerne. Sie sind in dem Laden gelandet, weil ihnen in einem &quot;gegnerischen&quot; Restaurant gesagt worden war, in der Trattoria Alla Madonna gebe es das beste Meeresfrüchte-Risotto Venedigs. Das freut mich zu hören, denn genau dieses Risotto hatte ich ohnehin schon bestellt. Das Risotto ist leider etwas zu salzig - da es aber ansonsten erste Sahne ist, entscheiden meine neuen australischen Freunde und ich, unsere Reisgerichte nicht zurückgehen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Venedig&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;Venedig&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_14.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Venedig&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;Venedig&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_13.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ein paar Weinbars später bin ich wieder in Lido. In einem Laden, in dem gestern der Sauvignon Blanc besonders gut perlte, beende ich den gestern begonnenen und heute auf dem Vaporetto fortgeführten Blogeintrag. Die dabei verzehrten Sauvignons sind es wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag: Es ist mittlerweile zwei Uhr morgens, und ich trinke in der nächsten Lido-Bar zum ersten Mal in meinem an gekühlten Erfrischungsgetränken weißgöttin nicht armen Leben Gin-Tonic. Empfehlung einer guten Freundin. Kann man machen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories/4127495/&quot;&gt;Teil 3 (Mittwoch)&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories/4127484/&quot;&gt;zurück zu Teil 1 (Montag)&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>DrYes</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/topics/Reise&quot;&gt;Reise&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 DrYes</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dryes.twoday.net/stories/4127484/">
    <title>Venedig ist kein stinkendes Drecksloch (Ein Reisebericht / Tag 1)</title>
    <link>http://dryes.twoday.net/stories/4127484/</link>
    <description>&lt;b&gt;Montag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Postkartenmotiv in Venedig&quot; height=&quot;220&quot; alt=&quot;Postkartenmotiv in Venedig&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_01.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Inspiriert durch das &lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories//&quot;&gt;Eisstöckchen&lt;/a&gt;, musste ich unbedingt mein Lieblingseis essen - in meinem Lieblingseisland. Ich also nach Venedig. ;-)&lt;br /&gt;
(Für diejenigen, die noch nicht in Venedig waren, dies aber planen, nenne ich im Folgenden ein paar aktuelle Preise.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Zeilen schreibe ich während einer ersten längeren Verschnaufpause an Bord eines Vaporetto von der Piazzale Roma nach Lido, mit Hilfe des Smartphones meines Vertrauens.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Vaporetto in Venedig&quot; height=&quot;220&quot; alt=&quot;Vaporetto in Venedig&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_06.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Spontanes Zwischenfazit nach sechs Stunden: Venedig hat mich schwer enttäuscht! Es weigert sich, die Vorurteile zu bestätigen, die ich im vergangenen Februar während meiner allerersten Stippvisite in der Lagunenstadt liebgewonnen habe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei hätte dieser Blog-Eintrag so schön sein können. Aufgrund der Erzählungen von Freunden, die Venedig schon mal im Sommer erlebt haben, und aufgrund von Berichten in Reiseführern dachte ich mir schon Tage vor der aktuellen Reise  eine markige Überschrift aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Venedig ist ein stinkendes Drecksloch!&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dummerweise lief alles ganz anders. Obwohl ich alles so gut vorbereitet hatte: Sicherheitshalber hatte ich ein Hotel auf der Strandinsel Lido gebucht, damit ich - sollte mich &quot;Downtown Venedig&quot; wieder so enttäuschen wie beim letzten (=ersten) Mal - die  Städtereise kurzfristig in einen Strandurlaub ummünzen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Notwendigste in Venedig ganz schnell abzuarbeiten, fahre ich vom Flughafen nicht per Schiff direkt zum Hotel nach Lido, sondern erst mal per Bus (ACTV, 2 Euro) zur Piazzale Roma. Einem der Palazzi, die ich beim letzten Mal wegen meines Frusts über Venedig links liegen ließ, will ich zumindest noch mal eine kurze Stippvisite abstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ankunft an der Piazzale Roma sind alle Vorbehalte wie weggeblasen: Ich hatte daheim tagelang Schmuddelwetter mit durchschnittlich 15 Grad durchlitten und steige bei rund 30 Grad aus dem Bus - und stürze sofort mit allem Gepäck zum nächstbesten Kanal, der ein bisschen Disneyland-Anmutung hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei solch starken Bildern brauche ich keine Akklimatisierungsphase - beim Blick aufs grüne Lagunenwasser, die Boote, die putzigen Fußgängerbrücken bin ich sofort in einer anderen Welt. Das ist Urlaub pur; egal, wie kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes parke ich meinen Rucksack (3,50 Euro) und nehme ein Schiff gen Markusplatz. Darauf hat sich leider eine quer übers Boot krakeelende Singegruppe aus dem Süddeutschen breitgemacht. Nach zehn Minuten nervöser Vorbereitung tut sie endlich das, wofür sie an Bord gekommen ist: Sie lobpreist mit einem holprigen Kanon einen &quot;Herrn&quot;, der mir nicht bekannt ist. Die meisten Vaporetto-Insaßen verstehen nur Stazione, da sich der Mutigste der Truppe, der vorher ausgeguckt worden war, trotz guten (und, das sage ich leidgeprüft, lautstarken) Zuredens doch nicht traut, das deutsche Gesinge vorher auf Englisch zu erklären. Zum Glück ist der Spuk der gehemmten Aushilfsmissionare schnell vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich Hunger habe und von einem netten Lokal gelesen habe, in dem auch Eingeborene gern verkehren (vor allem Gondolieri), steige ich am Markusplatz aus. Meine planlos herumirrenden (und vor allem mitten in engen Gassen planlos herumstehenden und den Fußgängerfluss aufhaltenden) Touristenkollegen gehen mir schnell auf die Nerven. Ein erster Weißwein vom Fass ist angesagt (der Weißweinhahn befindet sich an der Zapfanlage gleich neben dem Colahahn), und ich stapfe gestärkt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Markusplatz in Venedig&quot; height=&quot;185&quot; alt=&quot;Markusplatz in Venedig&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_02.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Was mir beim letzten Mal schon gefiel und selbst jetzt in der Hochsaison für Freude sorgt: Wenn man sich aus den Menschenwellen ausklinkt, die von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten wogen, kann man viele schöne Entdeckungen machen: malerische Gässchen, einsame Innenhöfe, Minikanäle mit singenden Gondolieri. Angenehme Oasen inmitten des Trubels.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Kanal in Venedig&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;Kanal in Venedig&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_03.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Das Lokal finde ich nicht, macht nix. Ich lasse mich einfach treiben und genieße die einzigartige Stadt. Es fängt an zu regnen (sollte laut Wetter.de  eigentlich nicht passieren - Scheiß-Internet! ;-) ), also flüchte ich per Schiff gen Ca&apos; Rezzonico, einer der prächtigsten Paläste am Canale Grande, in dem ein Kunstmuseum mit Möbeln und Gemälden aus dem 18. Jahrhundert untergebracht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe liegt das Studentenviertel Dorsoduro, Zeit für ein paar Verschnaufweine - diesmal nicht vom Fass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Weinbar Do Mori in Venedig&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Weinbar Do Mori in Venedig&quot; width=&quot;150&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_04.jpg&quot; /&gt;Zum abendlichen Essen und Trinken (nicht notwendigerweise in der Reihenfolge) geht&apos;s in einen Laden namens Do Mori, der schon beim letzten Mal mein Stammlokal geworden wäre, wenn ich mehr als zwei Tage in Venedig verbracht hätte. Es ist ein schummriges Stehlokal, in dem sich morgens ab 8.30 Uhr u. a. die Händler des nahegelegenen Rialto-Markts einen Happen schnappen (dem spanischen Tapas-Konzept nicht unähnlich) und einen mehr oder weniger edlen Tropfen schlürfen. Vier leckere Weine (ab 2 Euro) und sieben, acht Italo-Tapas später (zum Glück macht Do Mori um 20.30 Uhr zu) hole ich mein Gepäck an der Piazzale Roma ab und schippere endlich weinbeschwingt und blogtippend nach Lido.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort habe ich ein Zimmer im selben Hotel wie beim letzten Mal: eine schnuckelige Herberge mit Holzbalken an den Zimmerdecken (wie in Valencia, Nella! ;-) ), etwa 15 Fußminuten von der Vaporetto-Anlegestelle entfernt, und etwa fünf Minuten vom Strand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verspricht eine unruhige Nacht zu werden. Sturm ist aufgezogen, und überall im Hotel knallen lose Fensterläden gegen die Hauswand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich nach ca. vier Stunden Schlaf gegen sieben Uhr aufgestanden (weit vor meiner normalen Zeit) und daher ein klein wenig müde bin, entscheide ich mich gegen den ursprünglichen Plan, vom Hotel aus noch mal gen Dorsoduro zu düsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen stürze ich mich ins pulsierende Nachtleben von Lido und betreibe Bar-Hopping, Zwei Läden bleiben in Erinnerung: In einem (Star People) hätte J. bei ihrer Suche nach dem perfekten  Bier -zig Varianten ausprobieren können (inklusive leckeres Augustiner vom Fass, allerdings für 5,70 Euro pro Halbes - plus diverse Biere von belgischen Trappistenmönchen). Im anderen lieferten die unfreundlichsten Asiatinnen, die mir je auf diesem Planeten begegnet sind, ein Lehrbeispiel dafür, wie man als Gastronom(in) mit zur Schau getragener Gleichgültigkeit dafür Sorge trägt, dass ein Erstlingskunde definitiv nie wiederkehrt. Hier sollten Schulungsvideos für die Gastroszene gedreht werden (als &quot;Vorher&quot;-Beispiel in einem &quot;Vorher-/Nachher&quot;-Szenario).&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Nachtleben in Lido (Venedig)&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;Nachtleben in Lido (Venedig)&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_09.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
In Lido stürmt&apos;s die ganze Nacht lang, und überall auf den Straßen und Bürgersteigen liegen abgebrochene Äste herum. Mir schwant für den morgigen Badetag nix Gutes.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Lido (Venedig)&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;Lido (Venedig)&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/DrYes/images/Venedig-2007_05.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/stories/4127491/&quot;&gt;Teil 2 (Dienstag)&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dryes.twoday.net/topics/Reise&quot;&gt;Reise&lt;/a&gt;</dc:subject>
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